Vertiefung · Metallkunde

Werkstoffprüfung
verstehen und anwenden.

Werkstoffe und Bauteile nachvollziehbar prüfen und dokumentieren.

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5 Themen

01 Zugversuch

Kurz erklärt

Der Zugversuch ermittelt Werkstoffkennwerte aus einer kontrollierten Zugbelastung bis zur Verformung oder zum Bruch.

Wofür brauche ich das?Damit du Werkstoff, Fertigungsverfahren, Beanspruchung und Qualitätsanforderung sinnvoll aufeinander abstimmst.
PraxisbeispielBei Auswahl oder Prüfung eines Bauteils beurteilst du das Thema „Zugversuch“ zusammen mit Zeichnung, Einsatz und Werkstoffangabe.
Typischer FehlerNur nach Aussehen oder Gefühl zu entscheiden und Werkstoffbezeichnung, Zustand sowie Prüfbedingungen zu ignorieren.

Mehr Details

Der Zugversuch ermittelt Werkstoffkennwerte aus einer kontrollierten Zugbelastung bis zur Verformung oder zum Bruch. In der Praxis hängen Kennwert und Verhalten außerdem von Gefüge, Temperatur, Herstellzustand, Probenform und Prüfverfahren ab.

Wichtige Fachbegriffe
  • Zugversuch: Der Zugversuch ermittelt Werkstoffkennwerte aus einer kontrollierten Zugbelastung bis zur Verformung oder zum Bruch.
  • Gefüge: Anordnung und Ausbildung der Bestandteile eines Werkstoffs.
  • Werkstoffkennwert: Unter festgelegten Bedingungen ermittelter Zahlenwert einer Eigenschaft.
Lerncheck & Fragen & Antworten

Erkläre in eigenen Worten: Worum geht es beim Thema „Zugversuch“, wozu brauchst du es und welcher typische Fehler muss vermieden werden?

Vergleiche deine Antwort mit „Kurz erklärt“, Praxisbeispiel und Mehr Details.

Sicherheit & Grenzen

Vor praktischen Arbeiten Gefährdung, Zuständigkeit, Herstellerangaben und betriebliche Regeln klären. Unbekannte oder gefährliche Zustände nicht durch Probieren lösen.

02 Härteprüfung

Kurz erklärt

Härteprüfungen bestimmen den Widerstand eines Werkstoffs gegen das Eindringen eines härteren, genormten Prüfkörpers – z. B. nach Brinell (HBW), Vickers (HV) oder Rockwell (HRC).

Wofür brauche ich das?Damit du Werkstoff, Fertigungsverfahren, Beanspruchung und Qualitätsanforderung sinnvoll aufeinander abstimmst.
PraxisbeispielBei Auswahl oder Prüfung eines Bauteils beurteilst du das Thema „Härteprüfung“ zusammen mit Zeichnung, Einsatz und Werkstoffangabe.
Typischer FehlerNur nach Aussehen oder Gefühl zu entscheiden und Werkstoffbezeichnung, Zustand sowie Prüfbedingungen zu ignorieren.

Mehr Details

Härteprüfungen bestimmen den Widerstand eines Werkstoffs gegen das Eindringen eines härteren, genormten Prüfkörpers – z. B. nach Brinell (HBW), Vickers (HV) oder Rockwell (HRC). In der Praxis hängen Kennwert und Verhalten außerdem von Gefüge, Temperatur, Herstellzustand, Probenform und Prüfverfahren ab.

Wichtige Fachbegriffe
  • Härteprüfung: Härteprüfungen bestimmen den Widerstand eines Werkstoffs gegen das Eindringen eines härteren, genormten Prüfkörpers – z. B. nach Brinell (HBW), Vickers (HV) oder Rockwell (HRC).
  • Gefüge: Anordnung und Ausbildung der Bestandteile eines Werkstoffs.
  • Werkstoffkennwert: Unter festgelegten Bedingungen ermittelter Zahlenwert einer Eigenschaft.
Lerncheck & Fragen & Antworten

Erkläre in eigenen Worten: Worum geht es beim Thema „Härteprüfung“, wozu brauchst du es und welcher typische Fehler muss vermieden werden?

Vergleiche deine Antwort mit „Kurz erklärt“, Praxisbeispiel und Mehr Details.

Sicherheit & Grenzen

Vor praktischen Arbeiten Gefährdung, Zuständigkeit, Herstellerangaben und betriebliche Regeln klären. Unbekannte oder gefährliche Zustände nicht durch Probieren lösen.

03 Kerbschlagbiegeversuch

Kurz erklärt

Der Kerbschlagbiegeversuch misst mit einem Pendelschlagwerk die verbrauchte Schlagenergie (KV in J) einer gekerbten Probe. Er zeigt, wie zäh oder spröde ein Werkstoff bei einer bestimmten Prüftemperatur reagiert.

Wofür brauche ich das?Damit du Werkstoff, Fertigungsverfahren, Beanspruchung und Qualitätsanforderung sinnvoll aufeinander abstimmst.
PraxisbeispielBei Auswahl oder Prüfung eines Bauteils beurteilst du das Thema „Kerbschlagbiegeversuch“ zusammen mit Zeichnung, Einsatz und Werkstoffangabe.
Typischer FehlerNur nach Aussehen oder Gefühl zu entscheiden und Werkstoffbezeichnung, Zustand sowie Prüfbedingungen zu ignorieren.

Mehr Details

Der Kerbschlagbiegeversuch misst mit einem Pendelschlagwerk die verbrauchte Schlagenergie (KV in J) einer gekerbten Probe. Er zeigt, wie zäh oder spröde ein Werkstoff bei einer bestimmten Prüftemperatur reagiert. In der Praxis hängen Kennwert und Verhalten außerdem von Gefüge, Temperatur, Herstellzustand, Probenform und Prüfverfahren ab.

Wichtige Fachbegriffe
  • Kerbschlagbiegeversuch: Der Kerbschlagbiegeversuch misst mit einem Pendelschlagwerk die verbrauchte Schlagenergie (KV in J) einer gekerbten Probe. Er zeigt, wie zäh oder spröde ein Werkstoff bei einer bestimmten Prüftemperatur reagiert.
  • Gefüge: Anordnung und Ausbildung der Bestandteile eines Werkstoffs.
  • Werkstoffkennwert: Unter festgelegten Bedingungen ermittelter Zahlenwert einer Eigenschaft.
Lerncheck & Fragen & Antworten

Erkläre in eigenen Worten: Worum geht es beim Thema „Kerbschlagbiegeversuch“, wozu brauchst du es und welcher typische Fehler muss vermieden werden?

Vergleiche deine Antwort mit „Kurz erklärt“, Praxisbeispiel und Mehr Details.

Sicherheit & Grenzen

Vor praktischen Arbeiten Gefährdung, Zuständigkeit, Herstellerangaben und betriebliche Regeln klären. Unbekannte oder gefährliche Zustände nicht durch Probieren lösen.

04 Sichtprüfung

Kurz erklärt

Die Sichtprüfung sucht mit geeigneten Bedingungen systematisch nach erkennbaren Oberflächen- und Formabweichungen.

Wofür brauche ich das?Damit du Werkstoff, Fertigungsverfahren, Beanspruchung und Qualitätsanforderung sinnvoll aufeinander abstimmst.
PraxisbeispielBei Auswahl oder Prüfung eines Bauteils beurteilst du das Thema „Sichtprüfung“ zusammen mit Zeichnung, Einsatz und Werkstoffangabe.
Typischer FehlerOhne ausreichende Beleuchtung, gereinigte Oberfläche und festgelegte Bewertungsgrenzen prüfen – dann werden Risse, Poren oder Kerben übersehen oder von jedem anders beurteilt.

Mehr Details

Die Sichtprüfung sucht mit geeigneten Bedingungen systematisch nach erkennbaren Oberflächen- und Formabweichungen. Wichtig sind ausreichende Beleuchtung, eine gereinigte Oberfläche, passender Sehabstand und Blickwinkel, bei Bedarf Lupe oder Endoskop und die Bewertung gegen festgelegte Zulässigkeitsgrenzen.

Wichtige Fachbegriffe
  • Sichtprüfung: Die Sichtprüfung sucht mit geeigneten Bedingungen systematisch nach erkennbaren Oberflächen- und Formabweichungen.
  • Gefüge: Anordnung und Ausbildung der Bestandteile eines Werkstoffs.
  • Werkstoffkennwert: Unter festgelegten Bedingungen ermittelter Zahlenwert einer Eigenschaft.
Lerncheck & Fragen & Antworten

Erkläre in eigenen Worten: Worum geht es beim Thema „Sichtprüfung“, wozu brauchst du es und welcher typische Fehler muss vermieden werden?

Vergleiche deine Antwort mit „Kurz erklärt“, Praxisbeispiel und Mehr Details.

Sicherheit & Grenzen

Vor praktischen Arbeiten Gefährdung, Zuständigkeit, Herstellerangaben und betriebliche Regeln klären. Unbekannte oder gefährliche Zustände nicht durch Probieren lösen.

05 Werkstoffzeugnis

Kurz erklärt

Ein Werkstoffzeugnis nach EN 10204 dokumentiert Werkstoffbezeichnung, Schmelze bzw. Charge und Prüfergebnisse einer Lieferung. Beim Abnahmeprüfzeugnis 3.1 wurde die gelieferte Charge selbst geprüft; ein Werkszeugnis 2.2 nennt Ergebnisse aus der laufenden Fertigung, nicht unbedingt von deiner Charge.

Wofür brauche ich das?Damit du Werkstoff, Fertigungsverfahren, Beanspruchung und Qualitätsanforderung sinnvoll aufeinander abstimmst.
PraxisbeispielBei Auswahl oder Prüfung eines Bauteils beurteilst du das Thema „Werkstoffzeugnis“ zusammen mit Zeichnung, Einsatz und Werkstoffangabe.
Typischer FehlerNur nach Aussehen oder Gefühl zu entscheiden und Werkstoffbezeichnung, Zustand sowie Prüfbedingungen zu ignorieren.

Mehr Details

Ein Werkstoffzeugnis nach EN 10204 dokumentiert Werkstoffbezeichnung, Schmelze bzw. Charge und Prüfergebnisse einer Lieferung. Beim Abnahmeprüfzeugnis 3.1 wurde die gelieferte Charge selbst geprüft; ein Werkszeugnis 2.2 nennt Ergebnisse aus der laufenden Fertigung, nicht unbedingt von deiner Charge.

Wichtige Fachbegriffe
  • Werkstoffzeugnis: Ein Werkstoffzeugnis nach EN 10204 dokumentiert Werkstoffbezeichnung, Schmelze bzw. Charge und Prüfergebnisse einer Lieferung. Beim Abnahmeprüfzeugnis 3.1 wurde die gelieferte Charge selbst geprüft; ein Werkszeugnis 2.2 nennt Ergebnisse aus der laufenden Fertigung, nicht unbedingt von deiner Charge.
  • Gefüge: Anordnung und Ausbildung der Bestandteile eines Werkstoffs.
  • Werkstoffkennwert: Unter festgelegten Bedingungen ermittelter Zahlenwert einer Eigenschaft.
Lerncheck & Fragen & Antworten

Erkläre in eigenen Worten: Worum geht es beim Thema „Werkstoffzeugnis“, wozu brauchst du es und welcher typische Fehler muss vermieden werden?

Vergleiche deine Antwort mit „Kurz erklärt“, Praxisbeispiel und Mehr Details.

Sicherheit & Grenzen

Vor praktischen Arbeiten Gefährdung, Zuständigkeit, Herstellerangaben und betriebliche Regeln klären. Unbekannte oder gefährliche Zustände nicht durch Probieren lösen.

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