Qualität · Vertiefung

Dokumentation
klar und praxisnah.

Dokumentation macht Prüfergebnisse und Entscheidungen später nachvollziehbar.

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✎ Dokumentation

Kurz erklärt

Dokumentation macht Prüfergebnisse und Entscheidungen später nachvollziehbar.

Dokumentation macht Entscheidungen und Ergebnisse nachvollziehbar. Sie muss eindeutig, lesbar, zeitnah und dem richtigen Teil, Auftrag oder Prozess zugeordnet sein.

Wofür brauche ich das?Für Rückverfolgbarkeit, Schichtübergabe, Reklamation und Prozessverbesserung.
PraxisbeispielNotiert werden Teil, Auftrag, Merkmal, Sollwert, Istwert, Prüfmittel, Zeitpunkt und Prüfer.
Typischer FehlerNur „Teil schlecht“ zu schreiben, ohne Merkmal und Messwert zu nennen.

Mehr Details

Gute Dokumentation ist kurz, eindeutig und sachlich. Korrekturen müssen nachvollziehbar bleiben; Werte dürfen nicht passend gemacht werden.

  • Sollwert, Istwert, Einheit, Prüfmittel, Zeitpunkt und Prüfer vollständig erfassen.
  • Korrekturen nachvollziehbar nach betrieblicher Regel durchführen; Werte nicht unkenntlich überschreiben.
  • Nur erforderliche und verlässliche Informationen dokumentieren.
Mini-Beispiel & Fachbegriffe

Mini-Beispiel: Statt „Maß passt“ wird dokumentiert: Teilnummer, Merkmal Ø20, Soll 19,95–20,05 mm, Ist 20,02 mm, Messmittel-ID, Datum und Entscheidung IO.

  • Dokumentation: Geordnete Erfassung und Aufbewahrung relevanter Informationen.
  • Prüfprotokoll: Aufzeichnung von Prüfbedingungen, Ergebnissen und Entscheidungen.
  • Messmittel-ID: Eindeutige Kennzeichnung eines verwendeten Messmittels.
  • Chargennummer: Kennzeichnung einer gemeinsam hergestellten oder verfolgten Menge.
  • Änderungshistorie: Nachvollziehbare Aufzeichnung von Bearbeitungen an einem Dokument.
Vertiefung & Praxis

Gute Qualitätsdokumentation macht ein Ergebnis auch später nachvollziehbar. Sie nennt mindestens Teil oder Auftrag, Merkmal, Sollwert, Istwert, Einheit, Prüfmittel, Zeitpunkt und prüfende Person beziehungsweise eindeutige Kennung. Korrekturen bleiben erkennbar und folgen der betrieblichen Regel.

Daten müssen lesbar, wahr, vollständig und dem richtigen Teil zugeordnet sein. Ein Häkchen ohne Aussage kann zu wenig sein. Digitale Systeme verbessern die Zuordnung nur, wenn Stammdaten, Benutzer und Eingaben stimmen.

Schritt für Schritt
  1. Auftrag, Teil und Zeichnungs-/Versionsstand identifizieren.
  2. Messung mit Prüfmittelkennung und Bedingungen erfassen.
  3. Istwert, Einheit und IO/NIO-Entscheidung vollständig eintragen.
  4. Abweichungen melden und Datensatz nach Regel sicher abschließen.
Lerncheck

Prüfe dich selbst, bevor du zum nächsten Thema wechselst:

  • Erkläre den Zweck des Themas in eigenen Worten.
  • Nenne die wichtigsten Bezugsgrößen, Einstellungen oder Merkmale.
  • Beschreibe einen sicheren und nachvollziehbaren Prüfweg.
  • Ordne einen typischen Fehler einer möglichen Ursache zu.
Frage, Antwort & Zusatzbegriffe

Kontrollfrage: Warum ist der Zeichnungsstand in einer Prüfdokumentation wichtig?

Antwort: Nur damit ist erkennbar, gegen welche Anforderungen geprüft wurde. Bei Änderungen können gleiche Merkmalsnamen andere Sollwerte oder Verfahren besitzen.